PortfolioDrop vs Behance vs Adobe Portfolio — Was passt zu dir?

Drei Tools, drei verschiedene Ansätze, deine Arbeit zu zeigen. So vergleichen sie sich — und welches passt zu deiner Situation.

Behance

Behance ist ein soziales Netzwerk für Kreative von Adobe. Gut für Entdeckung und Community, aber deine Arbeit lebt auf Adobes Plattform neben Millionen anderer Portfolios. Keine eigene URL, kein eigenes Branding. Am besten für: Sichtbarkeit in der kreativen Community.

Adobe Portfolio

In jedem Creative Cloud-Abo enthalten (ab 23$/Monat). Saubere Templates, Custom-Domain-Support. Aber es braucht ein aktives CC-Abo — kündigst du, verschwindet deine Seite. Nur 5 Themes. Am besten für: Leute, die schon für Creative Cloud zahlen.

PortfolioDrop

Kostenlos starten. 41 Themes, 30 Sprachen, Custom Domains mit Pro (5$/Monat). Fotos hochladen, Theme wählen, Link teilen. Dein Portfolio ist in 5 Minuten live. Kein Code, kein Hosting, keine Jahresverträge. Am besten für: Fotografen, die ein sauberes Portfolio ohne Komplexität wollen.

Das Fazit

Wenn du tief im Adobe-Ökosystem bist, ist Adobe Portfolio dabei. Wenn du Community willst, ist Behance kostenlos. Wenn du ein eigenständiges Portfolio willst, das schnell, mehrsprachig und erschwinglich ist — PortfolioDrop.

Wie du dich entscheidest

Geh von dem aus, was du wirklich brauchst, nicht von der längsten Funktionsliste. Wenn Entdeckung in einer Kreativ-Community am wichtigsten ist, lockt Behances Netzwerk. Wenn du schon für Creative Cloud zahlst und etwas Inkludiertes willst, passt Adobe Portfolio. Wenn du eine eigenständige, schnell ladende Seite mit eigenem Link und ohne laufendes Software-Abo willst, ergibt ein dedizierter Portfolio-Builder mehr Sinn. Die richtige Antwort ist die, mit deren Kompromissen du leben kannst.

Fragen, die sich vor dem Festlegen lohnen

Frag, wem die URL gehört, was mit deiner Seite passiert, wenn du nicht mehr zahlst, wie viel Kontrolle du übers Branding hast und ob das Tool auf dem Handy schnell lädt. Frag auch, ob es die Sprache deiner Kunden spricht, denn ein Portfolio, das nur auf Englisch funktioniert, verengt deine Reichweite. Welche Plattform du auch wählst, sorg dafür, dass ein späterer Wechsel leicht ist — die beste Wahl heute sollte deine Arbeit morgen nicht einsperren.

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